Wenn du …

… es satt hast, dass Zuhörer bei deinen Vorträgen oder Präsentationen ein Gähnen unterdrücken,
… es frustrierend findest, dass du dein ganzes Herzblut in ein Sachbuch steckst, aber deine Leser schon im ersten Drittel aussteigen,
… in dir eine großartige Romanidee spürst, aber keine Ahnung hast, wie du sie umsetzen sollst,

… dann lass uns das ändern!

Menschen lieben Geschichten, denn Geschichten sind Abenteuer im Kopf. Genau deshalb heißt diese Website auch Aventiure [ausgesprochen: Aventüre], das ist nämlich das mittelhochdeutsche Wort für Abenteuer. Ritter zogen auf Aventiure, um etwas zu erleben, um ihre Rittertugenden zu erproben und zu verfeinern. Die fahrenden Sänger erzählten diese Heldentaten in eiskalten Burgen und brachten dennoch Augen und Ohren zum Glühen. Und mal ehrlich, reden wir lieber von der jahrelangen Ausbildung eines Knappen zum Ritter, von all den Vorschriften, von den Techniken ein Schwert zu schwingen und von den Regeln eine Frau zu umwerben, oder sehen wir ihm lieber zu, wie er den Drachen besiegt?

Aventiure – Das Storytelling der Ritter

Eintauchen ist alles

Damit man auch bei deiner Geschichte das Drumherum vergisst und komplett eintaucht, stellen wir deine Geschichte auf drei Säulen:

  • Figuren zum Identifizieren

  • Dramaturgie, die mitreißt

  • Dein Wirkungsziel, also die Message und die Emotionen, die du vermitteln willst

Storytelling mit 3-facher Expertise

Soweit ich zurückdenken kann, haben mich Geschichten gefesselt. Gewagte Konstrukte aus Bausteinen aufzutürmen oder eine Konditorkarriere als Kuchenbäckerin in der Sandkiste zu starten, ließen mich kalt. Es gab doch Rollenspiele! Beim Theaterspielen auf Jungscharlagern rissen sich die anderen Kinder um die Heldin oder den Helden, ich wollte lieber der Bühnenautor sein und die Stücke erfinden (okay, den Bösewicht habe ich auch gerne gegeben 😉 ) Ich lebte schon immer in Büchern, guten Filmen und dem Schreiben, und noch heute ist es so, dass ich eine gute Geschichte höchst ungern unterbreche, um zu so etwas Trivialem wie einem Mittagessen aufzustehen. – Storytelling ist für mich mehr als ein neudeutsches Marketingschlagwort, Storytelling ist ständiges Tun und Teil meiner DNA.

Barbara Drucker – Die Schriftstellerin

Als Schriftstellerin tauche ich täglich in Geschichten ein und erschaffe für meine Leser die perfekte Illusion. Ich habe mich Pageturnern verschrieben und auf historische Thriller, Abenteuerliteratur und Spannungsliteratur mit Tiefgang spezialisiert. Mehr über mich als Schriftstellerin findest du unter barbara-drucker.com

Ich kenne die Schwierigkeiten beim Umsetzen, ich kenne das Ringen um die beste Formulierung, oder anders gesagt, ich rede nicht nur gescheit daher, sondern beherrsche das Handwerk selbst.

Barbara Drucker

Dr. Barbara Drucker

Dr. Barbara Drucker – Die Literaturwissenschaftlerin

Ich habe über Schiller promoviert und dem besten deutschen Dramatiker ganz genau auf die Finger geschaut. Dabei habe ich sehr viel über Figurenaufbau, Dramaturgie und Rhetorik gelernt, ich fragte mich stets, was wirkt und warum es wirkt. Darüber sprach ich auch auf internationalen Kongressen und in meiner Lehrtätigkeit an der Universität Wien.

Ich analysiere Texte gründlich, arbeite wissenschaftlich fundiert und bete keine einstudierten oder angelernten Regeln herunter. Im Mittelpunkt steht für mich immer die Frage, was du mit deiner Geschichte erreichen willst.

Barbara – Die ausgebildete Schreibpädagogin

Wer selbst schreiben kann, ist nicht automatisch in der Lage, es auch anderen beizubringen. Daher ergänzte ich meine akademische Ausbildung in einem zweijährigen Lehrgang  beim Berufsverband österreichischer Schreibpädagogen (BOeS) und bildete mich in Schreibdidaktik und dem Schreibhandwerk weiter. Denn ich wollte nicht nur über Texte reden können, sondern Autoren auch dabei helfen, selbst welche zu verfassen.

Der eigene Weg macht einen selbst (hoffentlich) selig, doch das heißt nicht, dass er zwangsläufig auch anderen hilft. Ich spüre das Potenzial deiner Geschichte und deiner Sprache auf,  helfe dir, Struktur hineinzubringen und sie mit DEINEN Stärken entsprechenden Mitteln zu erzählen.

Barbara Drucker

Was man mich sonst schon gefragt hat

Ich bin nicht gewillt, mich zu verbiegen, das heißt, ich folge keinen Moden oder Trends, sondern schreibe die Geschichten, die ich selbst gerne lesen möchte. Natürlich könnte ich mit Romance, Romantasy, High Fantasy oder Erotik eine irre Reichweite erzielen. Ich kann auch analytisch genug denken, um einen Krimi zu verfassen, aber ich lese kaum Krimis, also warum sollte ich welche schreiben? Obwohl ich das eine oder andere Krimielement durchaus nutze.

Als ich vor Jahren versucht hatte, einen Publikumsverlag für »Das Gift der Schlange« zu interessieren, erhielt ich oft zur Antwort: »Sie müssten über das Mittelalter schreiben, notfalls noch über das 19. Jahrhundert, und Sie brauchen eine weibliche Protagonistin.« Das mag aus Mainstream-Sicht vielleicht stimmen, aber mein Herz schlägt nun einmal für Umbruchphasen und charismatische männliche Helden. Mittlerweile wissen wir ja, dass der Marchese della Motta seine Fans gefunden hat, er wird als 007 der Aristokratie bezeichnet und Leser finden es gerade interessant, über eine Epoche zu lesen, die sonst oft ausgeblendet wird.

Ebenso werde ich einmal einen Vampir-Roman schreiben, unabhängig davon, ob Vampire gerade boomen oder in ihren Särgen schlummern. Auch mit Urban Fantasy werde ich eigene Wege beschreiten. Außerdem arbeite ich an einer Gay-Romance-Thriller-Reihe und bin mir bewusst, damit manche Leute vor den Kopf zu stoßen. Für mich ist jedoch die Qualität einer Beziehung ausschlaggebend, nicht das Geschlecht, und zwei männliche Partner eröffnen mir andere Möglichkeiten als die herkömmlichen Rollenbilder. Wichtig sind mir immer ein eigener Stil — in meinem Fall von Tempo, Rhythmus und dem ganz nahen Heranzoomen an meine Figuren geprägt — und ein erkennbares Wertgerüst.

Authentisches Schreiben heißt aber auch, die eigenen Grenzen zu kennen und zu respektieren. Ich lese sehr gerne Anwalts- oder Hochfinanzthriller, aber der Rechercheaufwand wäre für mich viel zu groß und ich würde zu leicht in Klischees abdriften. Also überlasse ich solche Stoffe lieber Grisham, Ridpath und Co. und konzentriere mich auf das, was ich besonders gut kann.

Von den üblichen Versuchen der Jugend- und Teenager-Zeit sehe ich mal ab, die finden sich vermutlich in den meisten Schriftstellerbiografien. Ich bin ja promovierte Literaturwissenschaftlerin, lehrte an der Universität, sprach auf Kongressen und publizierte wissenschaftlich, unter anderem über Karl May. Ein Verlag für Karl-May-Fanfiction sprach mich an, ob ich nicht Lust hätte, für eine Anthologie eine Erzählung beizusteuern. Ich brauchte genau eine Viertelstunde, um zuzusagen: In der ersten Minute fiel meine Entscheidung und in den übrigen vierzehn versicherte ich mir, dass die auch gut sei und meinen wissenschaftlichen Ruf nicht ruinieren würde.

Insgesamt schrieb ich drei Winnetou-Erzählungen, davon zwei mit einer Co-Autorin. Nach meiner ersten belletristischen Veröffentlichung machte ich die Ausbildung zur Schreibpädagogin. In diesem zweijährigen Lehrgang entstanden die ersten Szenen von »Das Gift der Schlange«, mit dem ich etliche Jahre später als Romanautorin debütierte.

Meine Kernwerte sind Leidenschaft, Ästhetik, Kraft (nicht Muskelkraft, sondern Energie, Persönlichkeit und innere Stärke) und etwas, das ich schwer benennen kann, ich umschreibe es gerne mit Knistern. Es prickelt, ist unterschwellig vorhanden und geheimnisvoll. Diese Werte kann ich andere im besten Fall spüren lassen, doch es geht nicht darum zu missionieren und meine Werte anderen aufzuzwingen. Jeder Autor — ach, was sage ich! Jeder Mensch! — muss seine eigenen Werte herausfinden und danach leben.

In meinen Büchern transportiere ich aber das, was mir im zwischenmenschlichen Kontakt wichtig ist: Ein Bekenntnis zur Größe, Aufrichtigkeit und Integrität, Loyalität und Treue. Wenn ich Helden schreibe, dann ist mir wichtig, auch das Zwiespältige an Helden zu zeigen. Die Einsamkeit beispielsweise, den Ehrenkodex und das Kriegerethos, die ein Normalsterblicher nur schwer versteht, das Dilemma zwischen Opferbereitschaft und eigenen Wünschen. Der Marchese spiegelt all das wider.

Grundsätzlich unterscheide ich zwischen Schreiben und Veröffentlichen. Zum Schreiben braucht man nur Leidenschaft und ein halbwegs durchschnittliches Sprachgefühl. Nicht einmal Fantasie, denn man kann auch alte Stoffe neu aufbereiten. Das Wichtigste am Schreiben ist die Freude.

Zum Veröffentlichen braucht man zusätzlich die Bereitschaft, sich mit dem Handwerk auseinanderzusetzen und ständig an sich und seinem Stil zu arbeiten. Dramaturgisches Talent, um eine Handlung (den Plot) spannend aufzubauen, und Empathie, um sich in unterschiedliche Figuren einzufühlen, sodass sie komplex werden und nicht klischeehafte Abziehbilder bleiben.

Einem Autor, der publiziert, sollte bewusst sein, dass nicht er, sondern der Leser im Mittelpunkt steht. Leser verdienen kein Mittelmaß, sondern das Beste, das man zum gegenwärtigen Zeitpunkt zustande bringt. Konkret heißt das, sich nie über eine Stelle zu schummeln, nur weil es anstrengend ist, sondern gerade hier sorgfältig zu arbeiten. Der Weg des geringsten Widerstandes ist sicher der falsche, professionelles Schreiben ist nicht bequem.

Dass ich das Medium wechseln muss. 😀 Ich könnte erzählen oder filmen. Oder für eine Theatergruppe die Handlung und die Figuren entwerfen. Allerdings wird es für mich mühsam, weil ich mit dem Bleistift in der Hand oder der Tastatur unter den Fingern denke. Und das Formulieren und das Feilen an der Sprache würde mir fehlen!

Mich stört die Bequemlichkeit und die Tendenz, das Mittelmaß zur Norm zu machen, statt Größe zu fördern. Auch den Nutzengedanken finde ich entsetzlich, Wirtschaft und Technik stehen hoch im Kurs, während Geisteswissenschaft, Kunst und Kultur belächelt werden. Dabei lernt man gerade in der Geisteswissenschaft zu denken und sich eine eigene Meinung zu bilden! Sport wird hochgejubelt, Ernährungsformen werden zum Kult hochgespielt, aber unsere intellektuelle und musische Seite verkümmert.

Bezogen auf die Schriftstellerei beginnt das Problem schon in der Schule: Zu meiner Zeit — ich bin Jahrgang 1968 — schrieben wir einen Aufsatz pro Woche und der wurde korrigiert. Zum Vergleich: Meine Studenten genossen schon keine Aufsatzschulung mehr, meine Tochter schrieb zwei bis drei Aufsätze pro Semester. Wie soll man da lernen, differenziert zu argumentieren?

Auch unser Kulturschatz geht zunehmend verloren. Wer kennt schon die großen Werke der Weltliteratur, wenigstens vom Inhalt her? Wer kennt unsere Mythen, wer fängt etwas mit der griechisch-römischen Mythologie an oder mit den Erzählungen des Alten Testaments? Versteh mich nicht falsch, ich bin sehr wohl für Säkularisierung, mir geht es um den Verlust der Geschichten. Auf meiner Leseliste für die Matura (die österreichische Variante des Abiturs) standen 50 literarische Werke, die ganze Klasse hat pro Jahr sicher fünf im Detail gelesen und ausführlich besprochen.

Ich glaube ganz fest an anspruchsvolle Unterhaltungsliteratur, die liegt mir wirklich am Herzen, weit mehr als die elitäre sogenannte ernste Literatur. Ich denke, dass sich der literarische Markt dreiteilt: in Trivialliteratur, die auf schnelle Massenproduktion setzt und ein gedankenlos konsumierendes Massenpublikum bedient. Das kennen wir ja auch aus dem Fernsehen und diese Literatur findet auch ihren Weg. Die Höhenkammliteratur, die das Feuilleton und die Kritik begeistert, aber beim Lesen nur den Intellekt anspricht und vor allem als Statussymbol fungiert. Auch sie hat eine Lobby. Mich interessiert das dazwischen, die anspruchsvolle Unterhaltungsliteratur, die Qualität und Unterhaltung verbindet. Diese Literatur unterstütze ich, weil sie unser Leben wirklich bereichert.

Und mein Traum? Millionenauflagen und Übersetzungen in andere Sprachen natürlich. 🙂 Bei den ganz Großen der anspruchsvollen Unterhaltungsliteratur mitzuspielen. Und meine Romane auf der großen Leinwand zu sehen, mit Schauspielern, die meinem Bild von Marchese & Co. entsprechen. Wenn Hollywood nicht ruft, täte es übrigens eine BBC-Qualitätsserie auch.

Es gibt nichts Schöneres als den Schreibflow! Wenn du die Zeit über deinem eigenen Roman vergisst, wenn du in der Straßenbahn sitzt und die Szenen in deinem Kopf herumschwirren oder sich die Figuren in deine Träume schleichen. Das Zweitschönste ist der Moment, in dem du das erste Mal dein Buch in den Händen hältst. Ehrfürchtig sein Gewicht fühlst, mit den Händen über das gelungene Cover streichst. Aber das wirst du nur dann haben, wenn du dir ein leeres Blatt oder eine leere Datei hernimmst und mal anfängst. Die ersten Sätze tippst. Apropos erster Satz: Lass dich von seinem Mythos nicht schrecken, oft ist der erste Satz im fertigen Buch der letzte, den der Autor tippt.