Um ein Buch zu schreiben brauchst du Leidenschaft. Um es fesselnd zu schreiben, 6 unverzichtbare Prinzipien

6 unverzichtbare Prinzipien, um ein fesselndes Buch zu schreiben

Wunderbar, du spielst mit dem Gedanken, ein Buch zu schreiben! Aber wie packst du so ein Mammutprojekt an? Ich kenne drei Sorten von angehenden Autorinnen und Autoren. Rate mal, welche die Glücklichsten sind? Welche das Schreiben nicht nur genießen, sondern auch am ehesten ein fertiges Buch in Händen halten werden?

  1. Die Unbedarften. Geschichten schreiben kann doch jeder und was kostet die Welt? Sie unterschätzen ein Romanprojekt gewaltig und werfen früher oder später entmutigt das Handtuch.
  2. Die Eingeschüchterten. Ihre Idee ist meist großartig, doch großartig erscheint ihnen auch der vermeintlich unüberwindbare Berg, der da vor ihnen aufragt. Sie verfallen in Schockstarre und trauen sich gar nicht erst anzufangen.
  3. Die Beherzten. Aufgaben sind dazu da, sie zu meistern, und auf fast alle Fragen gibt es auch eine Antwort. Sie haben Respekt vor ihrem Vorhaben und lernen ständig dazu. Während des Schreibens. Sie sind Menschen der Tat.

Ein Buch zu schreiben ist ein großes Unterfangen, und in diesem Beitrag werde ich es gewiss nicht kleinreden. Wenn du nur auf der Suche nach einem Egoboost und schnellem Ruhm bist, dann muss ich dich enttäuschen. Aber wenn du es mit deinem Buch ernst meinst, dann lies weiter. Denn ich schenke dir reinen Wein ein. Ich zeige dir, was alles dazugehört, dein Buch zu schreiben, und wie du es Schritt für Schritt meisterst.

Inhalt

Ein Buch schreibst du nicht mit einem Fingerschnippen

In Zeiten von Selfpublishing liegt die Eintrittshürde in den Buchmarkt extrem niedrig. Aber immer noch hoch genug, denn das Buch will ja auch geschrieben werden. Die Geschichte, die dir so am Herzen liegt, willst du ja sicher nicht mit mit Copy-Paste oder ChatGPT raushauen.

Es gibt keine Faustformel, wie lange du für einen Roman brauchst. Manche Bücher lassen sich in ein paar Wochen runterschreiben und andere werden dich mehrere Jahre, wenn nicht Jahrzehnte beschäftigen. Oder sie sind ein Lebenswerk. Was brauchst du, um dich auf dein Projekt Buchschreiben nicht nur einzulassen, sondern auch durchzuhalten und es zu Ende zu bringen?

Leidenschaft!

Wie willst du ein Buch schreiben, für das du nicht brennst?

Wie schreibe ich ein Buch? Die nüchterne Antwort: Indem du dich über einen längeren Zeitraum immer wieder auf deine vier Buchstaben setzt und in die Tasten klopfst.

Aber Moment mal, das ist doch nicht Leidenschaft! Das ist pure Disziplin! Ganz genau. Disziplin erfordert es dann, wenn dein Kopf beschlossen hat, dieses Buch zu schreiben. Und Disziplin hat mit Spaß, mit Begeisterung herzlich wenig zu tun.

Zum Abenteuer wird Schreiben dann, wenn dein Herz mit an Bord ist.

In meinem Leben habe ich drei erste Bücher geschrieben.

  1. Einen Wirtschaftsthriller, der aus guten Gründen noch in meiner Schublade liegt.
  2. »Das Gift der Schlange«, meinen historischen Roman, mit dem ich auf dem Buchmarkt debütierte.
  3. Und »Tanz der Ikonen«, mit dem ich meinen sehr individuellen Mix aus Liebesgeschichte, Spannung und Humor fand.

Alle drei erste Bücher hatten eines gemeinsam: Alles andere war für mich nebensächlich.

Schlafen? Überbewertet.

Essen? Na gut, von irgendwas muss der Mensch ja leben.

Beruf? Damit ich die Miete zahlen kann. Aber kaum war ich zu Hause, flog ich schon an die Tasten.

Mein Sozialleben tendierte gegen null, weil mir das Treffen mit meinen Figuren viel wichtiger war als irgendwelche oberflächlichen Gespräche. Wenn ich vor Müdigkeit nicht mehr tippen konnte, lag ich im Bett und spielte vor dem Einschlafen meine nächste Szene durch. Wenn ich in die Arbeit fuhr, detto. Später hatte ich in der Straßenbahn sogar mein Manuskript auf dem Schoß, den Bleistift in der Hand und kritzelte die ersten Korrekturen.

Musst du zum Eremiten werden, um dein Buch zu schreiben?

Seien wir ehrlich: Wenn du nicht gerade auf Co-Autorschaft setzt, ist Schreiben eine One-Woman-Show. Natürlich kannst du dich in Schreibgruppen mit Gleichgesinnten vernetzen, doch dein Buch zu schreiben, das ist die Angelegenheit zwischen dir und deinen Figuren. Da vermutlich auch dein Tag nur vierundzwanzig Stunden hat, wirst du Prioritäten setzen müssen.

Nein, lass mir jetzt bitte nicht den Kopf hängen! Ich weiß, das klingt unglaublich nüchtern, ist es aber gar nicht. Weil du dich eben nicht zwingen musst, sondern deiner Freude folgen darfst. Mit wem willst du Zeit verbringen, welche Begegnung bringt dein Herz zum Pochen und deine Augen zum Strahlen?

Wenn dir deine Figuren wichtiger sind als geistlose Treffen, hast du deine Antwort. Und ebenso hast du sie, wenn du deine Zeit lieber zwischen deinem Buch und deinen Kindern, Partner oder Freunden aufteilen willst. Aus einem inneren Bedürfnis heraus. Nicht, weil es dir irgendwer anschafft und zu wissen meint, was richtig ist.

Mit dem Buch, das du schreibst, gehst du eine Beziehung ein

Bücher sind eifersüchtig, deine Figuren erst recht. Sie wollen nicht die zweite Geige spielen, sondern fordern mit Fug und Recht einen wichtigen Platz in deinem Leben ein. Immerhin sind auch sie deine Kinder, du selbst hast sie erschaffen. Würdest du dein Baby in einen Winkel legen und nur alle heiligen Zeiten einmal füttern? Dir zwischendurch Stöpsel in die Ohren schieben, damit du ihr verzweifeltes Schreien nicht hörst? Auch dein Roman braucht regelmäßig deine Zuwendung.

Vergiss aber bitte unbedingt die schlauen Vorgaben, dass ein ernstzunehmender Autor mindestens 1.000 Wörter pro Tag schreiben muss. Wer auch immer solche Regeln aufgestellt hat, lebt nicht dein Leben. Finanziell abgesichert durch einen Partner, Erbschaft oder eine Rente lässt es sich leicht reden. Auch wenn man schon Bestsellerstatus hat und hauptberuflich vom Romanschreiben leben kann (oder muss).

Dein Schreiben muss mit deinem Leben vereinbar sein, nicht mit dem anderer.

Wenn du nur einmal pro Woche schreiben willst, dann macht dich das nicht zu einer schlechteren Autorin. Nicht die Veröffentlichungszahl zählt, sondern wie sehr du mit deiner Geschichte fesselst und wie glücklich dich das Schreiben macht.

Ein Buch schreibst du nicht mit Zahlen, sondern mit Buchstaben und Herzblut

Willst du einem Wordcount hinterherhecheln und Zahlen statt Vibes abliefern? In meinen Augen geht nicht nur die 1.000-Wörter-Regel an der Realität so vieler Autoren vorbei. Das falsche Verständnis des Wordcounts ist auch der Grund, warum ich vom NaNoWriMo so überhaupt nichts halte. Einmal habe ich ihn mitgemacht und ich kann dir versichern, keines meiner Manuskripte hatte so wenig Seele wie das, das ich in diesem Monat heruntergerattert habe.

Der Wordcount erfüllt einen einzigen Sinn: Er hilft dir, eine Ahnung von der Länge deines Romans zu bekommen und deinen Plot in ungefähr gleich lange Abschnitte aka Kapitel zu unterteilen. Und auch hierfür ist er allenfalls ein Anhaltspunkt, weil sich der Plot und sinnvolle Kapitel nicht nach Seiten, sondern nach Spannungsbögen bemessen. Denke daher nie in Wortzahlen, sondern immer in Spannungsbögen und Szenen.

Bevor wir zum Spannungsbogen kommen, brauchen wir aber noch etwas viel Wichtigeres.

Um ein Buch zu schreiben, beginne mit der Urszene

Die Urszene ist der Keim deiner Geschichte. So wie im Keim der meterhohe Baum angelegt ist, so steckt bereits in der Urszene dein voll erblühtes Buch. Wenn du dich also fragst, wie man ein Buch schreibt, dann grüble nicht über den Anfang nach, sondern spring mitten hinein. Dorthin, wo du deiner Geschichte das erste Mal über den Weg gelaufen bist oder sie dir. Wo dein Herz einen Hüpfer gemacht hat und du dich auf den ersten Blick verliebt hast.

Sehr wahrscheinlich hatte dabei deine Hauptfigur ihre Hand im Spiel.

  • Einer meiner Coachees erschien ihr Elf im Traum.
  • Einer anderen machten Meermenschen eine Migräneattacke erträglich.
  • Wieder eine andere wurde von Elvis beauftragt, der in ihrem Leben eine Schlüsselrolle einnimmt.
  • Ich erblickte meinen Marchese bei einem Schnupperschreibworkshop in einem virtuellen Spiegel.

Solche Begegnungen sind immer extrem persönlich. Viel wichtiger als die Figuren selbst sind die Gefühle, die du dabei empfindest. Denn eines kann ich dir versprechen: Diese Szene lässt dich nicht los und du willst immer mehr davon.

Schreibe die Urszene zunächst nicht, sondern spiele sie

Du musst noch keinen Stift in die Hand nehmen, noch darfst du erst einmal ausgiebig schwelgen. So wie du ja auch noch nicht bei einer neuen Liebschaft sofort das Aufgebot bestellst, sondern erst einmal verträumt vor dich hinschaust und mit einem seligen Lächeln im Gesicht Löcher in die Zeit schmilzt. Wie du dich den ersten Zärtlichkeiten hingibst und genießt, genießt, genießt.

Mit jedem Mal wird deine Urszene bunter, die Empfindungen auf deiner Haut und in deinem Körper vielfältiger. Du hörst Stimmen und Dialoge und streckst allmählich deine Fühler aus. Was war davor, was kommt danach? Der Keim beginnt zu sprießen, deine Geschichte treibt die ersten Schösslinge aus.

Jetzt bist du wirklich bereit, deinen Roman zu schreiben. Denn jetzt lebt deine Figur

Es ist eine alte Streitfrage was wichtiger sei, die Handlung oder die Figur. Drehbuchguru Robert McKee bricht eine Lanze für die Handlung, während Schillers und Shakespeares Dramen von den Figuren leben. Selbst »Herr der Ringe« und »Stolz und Vorurteil« punkten nicht durch eine sonderlich originelle Handlung, sondern durch lebendige, greifbare Charaktere.

Damit ich mich für einen Roman begeistern kann, muss beides vorhanden sein. Handlungsarme Bücher langweilen mich bald. Aber bei reinen Actionreißern mit austauschbaren Figuren drifte ich genauso schnell weg.

Wenn du beim Schreiben deines Buches mit der Figur beginnst, hast du einen unbestreitbaren Vorteil

Der Charakter der Figur führt dich nämlich von selbst durch eine schlüssige und mitreißende Handlung. Vorausgesetzt, du schreibst keine austauschbaren Typen mit dem Tiefgang eines Abziehbildchens, sondern komplexe, mehrdimensionale Charaktere.

Die schöne Protagonistin, der fesche Held, sie machen weder dein Buch noch sich selbst erinnerungswürdig. Du musst doch nur ein Hochglanzmagazin durchblättern, um solche Typen massenhaft zu finden. Dir ein E-Book-Abo mit Flatrate zulegen und dir pro Tag einen anderen Liebesroman oder Thriller reinziehen. Alles austauschbar. Das mag für Konsumliteratur reichen, aber willst du mit deinem Buch schon am nächsten Tag in Vergessenheit geraten?

Sei mutig und mache deine Figuren auch mal unsympathisch

Investiere die Zeit in einzigartige Figuren. Polarisiere mit ihnen, schreib ihnen auch problematische Eigenschaften zu. Nicht irgendwelche Allerweltsschwächen, hinter denen du im Grunde genommen doch nur Allerweltsstärken versteckst. Lass Figuren scheitern. Nicht nur ein bisschen, sondern gewaltig. Lass sie Fehler machen, echte Fehler. Fehler, die auf ihre Kappe gehen, nicht auf die der Gegenspieler.

An Ecken und Kanten kann man sich stoßen, und sie tun verdammt weh.

Ja, auch ich will meine Figuren gerne perfekt haben, aber das wäre langweilig. Wer soll sich denn mit so einem Überhelden identifizieren? Der nur deshalb in eine halbwegs brauchbare Handlung gerät, weil die Welt und die Mitspieler mit ihren mickrigen Persönlichkeiten und völlig untauglichen Mitteln an seinem Teflon-Lack kratzen? Willst du solche strahlenden Langweiler schreiben?

Ja?

Okay, dann go for it.

Aber wenn nicht, schreibe deinen Figuren auch Eigenschaften und Handlungen zu, für die man sie am liebsten schütteln möchte.

Häng deine Harmoniesucht an den Nagel

Du brauchst nämlich einen wirklich guten Konflikt. Konflikt, das ist wieder so ein großes, gewichtiges Wort. Konflikt bedeutet aber schlicht und einfach, dass eine Figur nicht sofort bekommt, was sie will, und schon gar nicht bekommt sie es einfach. Sie muss darum kämpfen. Mit einem Gegenspieler, mit den Umständen oder mit sich selbst. Wenn du sonst nichts über deine Figur weißt, eines muss dir unbedingt klar sein: Was sie will und was sie daran hindern kann.

Deshalb sind die Schwächen so wichtig. Ohne Schwächen würde die Hauptfigur nämlich direttissima durch deinen Roman marschieren, und die Geschichte wäre so aufregend wie Wein, der seit zwei Monaten offen steht.

Konflikt bedeutet, dass eine Figur etwas will, aber darum ringen muss.

Wenn du das verinnerlicht hast, wirst du auch verstehen, dass in einem Konflikt nicht zwangsläufig die Fetzen fliegen müssen. Du kannst auch ganz leise Konflikte schreiben, deren Stachel du aber umso tiefer ins Fleisch treibst. Figuren müssen nicht plakativ schwarz oder weiß sein, Dialoge nicht theatralische Streitgespräche. Aber die schöne, heile Welt mit der Dauer-rosa-Wölkchen-Stimmung, die holt keine Lesekatze hinter dem Ofen hervor.

Natürlich kannst du am Ende Harmonie herstellen, aber zwischendrin, da lass die Figuren bitte aneinandergeraten. Durch die Reibung entsteht die Energie, die du benötigst, um Leser in deine Romanwelt zu ziehen. Die knisternden Vibes. Und der Spannungsbogen.

Halte immer mindestens eine Frage offen

Wir mögen es gerne abgeschlossen und rund, das ist menschlich. Am Ende des Tages kuscheln wir uns gerne ins Bett und kommen zur Ruhe. Bevor wir das Büro verlassen, räumen wir unseren Schreibtisch auf und denken bis zum nächsten Tag nicht mehr an die To Dos. Und beim Schreiben drängt es uns, mit dem Kapitelende den Deckel draufzumachen und die losen Fäden zu vernähen. Auch mir geht das so. Was aber bewirkt das beim Lesen?

Wir können das Buch getrost zuklappen und das Licht ausknipsen. Das Buch am nächsten Abend wieder aufschlagen, vielleicht auch am nächsten Wochenende. Vielleicht auch gar nicht mehr. Weil alle Fragen beantwortet sind, uns entgeht ja nichts mehr.

Bevor du einen Spannungsbogen schließt, wirf eine neue Frage auf

Denkst du jetzt an Cliffhanger? Wenn du sie dosiert einsetzt, funktionieren sie sehr gut, zu viele drosseln jedoch ihre Wirkung. Es muss aber gar nicht immer so gemein wie ein Cliffhanger sein. Eine unbeantwortete Frage reicht vollkommen. Solche offenen Fragen kitzeln übrigens nicht nur die Neugier deiner Leser, sondern auch deine eigene. Sie sind somit auch ein ausgezeichnetes Mittel gegen Schreibblockaden.

Reihe Spannungsbögen nicht aneinander, sondern verschränke sie.

Die Handlung ergibt sich durch den Konflikt, und sie läuft auch nicht immer gleichmäßig vor sich hin, sondern in Wellen. Der Konflikt steigt an, spitzt sich zu, kippt und wird schnell zu Ende gebracht. Wenn du auf hohem Level einsteigst, musst du noch höher nachlegen, sonst ebbt das Interesse ab. Mit zunehmender Handlung muss immer mehr auf dem Spiel stehen, das Ziel immer schwieriger zu erreichen, immer mehr zu verlieren sein. Das nennt man einen steigenden Konflikt.

Wie aber vermeidest du, den Inhalt deines Pulverhorns gleich zu Beginn zu verschießen?

Ziehe beim Schreiben dein Buch vom Ende her auf

So wie in der Urszene der Keim deines Romans liegt, bestimmt das Ende seinen Ton. Du willst es dir lieber offen lassen? Kein Problem. Bei »Das Gift der Schlange« hatte ich drei mögliche Schlüsse und entschied mich erst sehr, sehr spät für einen davon. Vor allem wenn du deine Figuren erst kennenlernen musst, kann dir das die nötige Flexibilität verschaffen. Verschiedene Lösungsmöglichkeiten bedeutet aber nicht, dass du ins Blaue hinein schreibst.

Der Showdown ist der rasante Teil, in dem der Hauptkonflikt letztendlich gelöst wird. Der Teil, in dem deine Hauptfigur siegt oder scheitert. Beim Showdown werden nicht nur deine Figuren, sondern auch du selbst noch einmal alles geben. Er ist der ultimative Höhepunkt deiner Geschichte, und du musst wissen, wie weit du gehen, was du alles erreichen kannst. Sonst schießen dir deine vorigen Spannungsbögen das Finale ab, und das geplante Feuerwerk verhungert als Rohrkrepierer.

Du brauchst dich noch nicht für die Lösung zu entscheiden, sehr wohl aber für die letzte Wahl, die deine Hauptfigur treffen muss. Und auf die letzte starke Emotion, mit der du deine Leser aus der Lektüre entlassen willst.

Richtig gute Bücher hallen nach.

Ob man noch weiterträumen will oder den Kloß im Hals erst einmal hinunterschlucken muss, ob sich die Brust vor Beklemmung zusammenzieht oder noch Tränen unzählige Packerl Taschentücher durchweichen, dieses letzte, große Gefühl entscheidet darüber, ob dein Roman einen Ehrenplatz im Regal deiner Leser erhält.

Denk mal an das Ende bei einem Kinofilm.

  • Springt das Publikum sofort auf und stürzt weg von leeren Popcorntüten und Einwegbechern?
  • Oder klebt es noch in den Sitzen fest, während das Licht längst aufgedreht ist und der Abspann läuft? Braucht es Zeit, um allmählich in die Realität zurückzufinden?

Das sind die Geschichten, die Herzen berühren und Leser auch nach deinem nächsten Buch greifen lassen.

Wenn du weißt, welches Gefühl du verankern willst, zieht dich dieses Gefühl beim Schreiben an wie ein starker Magnet. Was nicht zum Ende passt, wird er unweigerlich abstoßen. Somit fällt es dir wesentlich leichter, die Grundstimmung und den roten Faden zu halten.

Den Anfang schreibst du eben nicht zu Beginn

Wenn du das ungefähre Ende kennst, fällt dir auch der Anfang wesentlich leichter. Wozu soll man dein Buch lesen, wozu willst du es überhaupt schreiben, wenn Anfang und Ende identisch sind?

Für den Anfang wählst du am besten eine Szene, die den Status deiner Figur zeigt und ihren Konflikt anreißt. Sie steht im Gegensatz zum Ende, deine Figur soll ja eine Entwicklung durchlaufen. Im Gegensatz, aber doch im Zusammenhang. Der Point of attack, also das Einsetzen der Handlung, ist da, wo die Figur etwas will und wir uns fragen, ob sie es auch erreichen wird.

Am Anfang des Romans schließt du einen Pakt mit deinen Lesern. Was dürfen sie sich erwarten? Schreibe einen ersten Konflikt, damit wir deine Figur und ihre Lösungsstrategien kennenlernen. Führe in das Setting deiner Geschichte.

  • Mit dem Anfang setzt du das Signal, für welches Publikum du schreibst.
  • Er ist dein Versprechen auf gute Unterhaltung.
  • Und die beginnt nicht, wenn du dich erst warmschreiben musst.

Neben der Urszene, dem Showdown und den großen Wendepunkten gehört der Anfang zu den Schlüsselszenen. Ihn wirst du noch akribisch überarbeiten und vielleicht sogar mehrmals umschreiben.

Knüpfe ein Tau, das dir nicht ausfranst

Je mehr Subplots du in deinen Haupthandlungsstrang flichst, desto komplexer und unvorhersehbarer wird die Geschichte. Dafür brauchst du entweder eine sehr gute Planung oder einen guten Überblick während des Schreibens. Denn was du beginnst, musst du auch zu Ende führen.

Alle Fäden, die du einfügst, musst du in deinem Tau auch verknoten, sonst lässt du deine Leser frustriert zurück. Und nein, die losen Fäden schnell im Epilog zu Ende zu erzählen, ist keine schlaue Idee. Weil du damit nämlich deinen starken Schluss und das finale Gefühl verwässerst.

Das Ende, der mächtige Magnet, hilft dir dabei, dich auf der Strecke nicht zu verlieren. Ganz wirst du es nicht vermeiden können, aber du erkennst viel schneller, wo du eine Schleife zurück zum roten Faden legen musst oder wo du dich in einer Sackgasse verirrt hast.

Ins Buch gehört, was die Handlung vorantreibt

Am Anfang wirst du dir leichter tun, wenn du nur einen Handlungsstrang schreibst. Auch hier sind noch genügend Netze und Fußangeln versteckt. Du wirst so manches schreiben, was den Einzug ins Buch letztlich nicht schafft. Sei es, dass du ein Gefühl für die Figuren oder die Stimmung entwickeln willst oder schlicht und einfach Lust darauf hast. Aber du musst deinen Lesern nicht jede Backstory zeigen, dich nicht in allen Beziehungsgeflechten verästeln. Und wenn du noch so gerne die Liebesszene in Dauerschleife durchleben willst. Wenn du noch so einen tollen Effekt oder noch so eine spritzige Antwort auf Lager hast.

Der Konflikt ist der Motor des Romans. Säuft der Motor ab, bleibt das Auto stehen.

Verröchelt der Konflikt, ist es mit deinem Roman vorbei. Da kannst du ein noch so fulminantes Ende planen, viele werden es gar nicht mehr lesen, sondern vorzeitig abbrechen. Die Lebenszeit ist zu kurz und zu kostbar für langweilige Bücher.

Handlung, das funktioniert nicht wie das Knüpfen einer Perlenkette. Es reicht nicht, mehr oder weniger kreative oder sensationelle Einfälle auf eine Schnur zu fädeln, sondern die eine Entscheidung muss sich aus einer anderen ergeben. Kausalitätszusammenhang nennt sich das im Fachjargon.

Einfacher gesagt: Deine Figur will etwas erreichen. Eine andere Figur auch. Wenn sich die beiden mit ihren Zielen in die Quere kommen, müssen sie einen anderen Weg suchen. Die Handlung ergibt sich also aus der Art und Weise, wie deine Figuren auf die jeweiligen Hindernisse reagieren. Siehst du jetzt, warum so wichtig ist, was sie wollen und wie sie ticken?

So wirst du durch ein Re-Read geadelt

Du hast also die Figuren, du hast den Anfang, das Ende und die Schlüsselszenen. Den roten Faden, der sie verbindet und zu einem Plot macht. Was brauchst du noch? Die Erzähltechnik natürlich.

Mit Spannung hältst du deine Leser bei der Stange

Wird es der Hauptfigur gelingen oder nicht? Das ist die eine, wesentliche Frage, die Leser sich stellen. Manche Genres geben die Lösung schon vor. So hat eine Romanze in der Regel ein Happy End, in einem Whodunnit-Krimi löst der Ermittler den Fall. Bei solchen Romanen wird die Frage des Ob durch die Frage des Wie ersetzt.

  • Die Finalspannung, die auf die Auflösung zielt, funktioniert natürlich nur ein einziges Mal. Was war ich damals entsetzt, als eine Leserin mein Buch als Allererstes auf der letzten Seite aufschlug! Manche halten die Finalspannung einfach nicht aus.
  • Für sie ist die Wie-Spannung viel wichtiger. Wie kommen die Figuren zum gewünschten Ergebnis? Ohne Wie-Spannung würde sich kein einziger Liebesroman verkaufen.
  • Und dann gibt es noch die Warum-Spannung. Sie richtet sich rückwärts und sucht nach der Erklärung für die Entscheidungen der Figur.

Wenn du ausschließlich auf Finalspannung schreibst, liest man dein Buch atemlos weg und rührt es danach nie wieder an. Wenn du die Spannungsformen hingegen mischst und außerdem große Gefühle einbaust, die deine Leser wieder und wieder durchleben wollen, hast du gute Chancen, dass dein Roman zu ihrem besten Freund wird.

Alles eine Frage der Perspektive

Aus welcher Perspektive sollst du dein Buch schreiben?

  • Ich-Erzähler,
  • personaler Erzähler (3. Person)
  • oder allwissender auktorialer Erzähler?

Hier hilft nur eines: Probieren. Natürlich spielt auch die Informationsvergabe eine wichtige Rolle, denn ein Ich-Erzähler kann nun einmal nur das wissen, was er selbst erlebt. Es sei denn, er erzählt rückblickend und nahe am auktorialen Erzähler.

Überlege dir zunächst, ob du deinen Lesern wichtige Informationen geben musst, die eine Figur einfach nicht haben kann. Dann scheidet sie als Erzähler schon einmal aus. Oder ob du den Erzähler auf verschiedene Figuren aufteilen willst. Das ist die sogenannte wechselnde Personalperspektive. Je nach Perspektive schreibst du den Abschnitt dann mit der jeweiligen Figurenstimme.

Momentan ist die wechselnde Personalperspektive sehr beliebt, der auktoriale Erzähler ist ziemlich aus der Mode gekommen. Ich-Erzähler haben ihre Fans wie auch leidenschaftliche Gegner. Ich kenne Leser, die Bücher mit Ich-Erzählern sofort zur Seite legen. Wenn sich deine Leser aber selbst im Ich-Erzähler wiedererkennen, kannst du ihnen extrem hohe Identifikation ermöglichen.

Wie viel steht zwischen den Figuren und deinen Lesern?

Ebenso wichtig wie die Perspektive ist die Entscheidung für die Distanz. Schreibst du unmittelbar aus der Figur heraus? Oder stehst du beobachtend daneben? Schwebst du gar wie ein Adler oder eine Drohne über der Handlung? Je enger du bei der Figur bist, desto stärker beteiligst du deine Leser.

Beim Lesen wie beim Schreiben ziehe ich Geschichten mit extrem geringer Distanz vor. Um alle Filter zu eliminieren, stehen dir moderne Erzähltechniken wie innerer Monolog und erlebte Rede zur Verfügung. Beherrschst du diese einmal im kleinen Finger, kannst du Leser so tief in deine Figuren und in deine Welt ziehen, dass sie alles um sich herum schlicht und einfach vergessen. Sogar sich selbst, denn sie verschmelzen mit deiner Figur.

Die Zeitstufe verändert die Stimmung

Die meisten Romane sind im Präteritum (Imperfekt) geschrieben. Er sagte. Sie tat. So sind unsere Lesegewohnheiten geprägt. In der täglichen Rede verwendet man aber nur sehr selten das Präteritum, bei sehr einfachen Figuren wirkt es geradezu künstlich. Wenn du dann auch noch den korrekten Konjunktiv einsetzt, kannst du sehr schnell an einer Figur vorbeischreiben.

Grammatikalisch korrekt ist nicht immer die beste Lösung.

Du musst keine Deutschlehrer beeindrucken, sondern deine Leser unterhalten. Ihnen Figuren erlebbar machen.

Theoretisch kannst du in jeder Zeitstufe erzählen. Das Präsens rückt das Geschehen viel dichter heran. Es wirkt unmittelbar, ist aber Geschmackssache. Im historischen Präsens erzählst du Vergangenes so, als ob es jetzt gerade passiert. Mit dem dramatischen Präsens spitzt du die Handlung extrem zu, ich verwende es gerne in Kampf- und Verfolgungsszenen. Die Übergänge erfordern viel Fingerspitzengefühl, aber die Wirkung ist dafür wunderbar intensiv.

Show, don’t tell. Aber das ist viel zu kurz gegriffen

Um die Wirkung geht es auch bei Zeigen statt Erzählen. Das heißt, du behauptest nicht etwas, sondern du führst es deinen Lesern vor Augen. Als epische Erzählerin tust du dir damit vielleicht schwer, als dramatische einfacher. Aber das heißt nicht, dass epische Erzähler Leser nicht ebenso gut mitreißen können. Show bedeutet nämlich nicht, nur Bilder oder Handlungen zu zeigen.

Reines Show hast du im Film oder im Theater (wenn der Bühnen- oder Drehbuchautor sein Handwerk versteht und das Tell nicht in die Dialoge verlagert). Im Roman stehen dir aber nicht ohne Grund sowohl Szene als auch Erzählung zur Verfügung. Richtig müsste es nicht Zeigen statt Erzählen heißen, sondern Fühlen statt Behaupten.

Dein Job als Autorin ist es, deine Leser ins Fühlen zu bringen.

Deinen Lesern nicht zu erklären, was eine Figur fühlt oder was sie selbst gefälligst zu fühlen haben, sondern die Gefühle in deinem Publikum auszulösen. Das vegetative Nervensystem anzusprechen und körperliche Reaktionen hervorzurufen.

Und zu guter Letzt die Königsdisziplin. Dialoge

Über Dialoge könnte ich ganze Bücher schreiben, denn in ihnen zeigen sich die wahren Meister. Mit Dialogen machst du deinen Roman realistisch, unterhaltsam, lebendig und flott zu lesen. Du charakterisierst deine Figuren und verleihst ihnen durch ihre individuelle Stimme und Ausdrucksweise Farbe.

Dialoge sind kleine Szenen und folgen daher deren Regeln. Schreib keinen Dialog ohne Spannungsbogen, zerrede ihn nicht, sondern bringe ihn nach dem Wendepunkt zügig zu Ende. Und bitte schwafle mir nicht!

Exzellente Dialoge sind extrem verdichtet. Was sich flüssig und pointiert liest, ist höchst artifiziell. Ein Dialog muss realistisch wirken, aber er ist alles andere als realistische Rede.

Trenne den Schreibprozess in Phasen

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, dein Buch das erste Mal in Händen zu halten. Fast so großartig, wie wenn dein Baby das erste Mal auf deinem Bauch liegt und du ihm in die Augen schaust. Ich kann das beurteilen, ich habe beides erlebt. Tu dir aber selbst unbedingt etwas Gutes und denke beim Schreiben selbst noch nicht ans Veröffentlichen.

Ein Buch durchläuft mehrere Phasen:

  1. die Planung
  2. das Schreiben
  3. die Überarbeitung
  4. die Veröffentlichung

Schreib bitte nicht gegen deinen Schreibtyp

Je nachdem, ob du Plotter oder Discovery Writer bist, fällt die Planung sehr kurz oder sehr ausgedehnt und akribisch aus. Beides hat Vor- und Nachteile. Discovery Writer ziehen die Planung mit dem Schreiben zusammen, aber auch sie müssen am Ende ihren Plot beurteilen. Stephen King ist bekennender Discovery Writer, Elizabeth George Plotterin. Beide verkaufen Millionenauflagen und schreiben große Unterhaltung. Solche eindeutigen Schreibtypen sind selten, meist hat man von beiden gewisse Anteile.

Als ich meine ersten Romane schrieb, tat ich das frei von der Leber weg. Durch mein jahrelanges Studium hatte ich offenbar ein sehr gutes Gespür für Dramaturgie entwickelt, deshalb zerfaserte mir mein Plot nicht, sondern ich behielt alle Fäden in der Hand und fabrizierte automatisch einen steigenden Konflikt. Dann aber lernte ich aus irgendeinem Ratgeber, dass man plotten müsse. Ich sage dir, kein Roman schrieb sich dermaßen mühsam wie »Der Schwur der Schlange«!

Immer wieder musste ich mich am Riemen reißen und langweilte mich zu Tode. Ich wusste doch schon, wie es weitergeht.

Ich quälte mich von Schlüsselszene zu Schlüsselszene, von Wendepunkt zu Wendepunkt und schlief in den Brückenszenen fast ein. Bis ich entnervt aufgab und mir erlaubte, vom Plot ausgehend Abstecher ins Umland zu machen. Kaum ließ ich spontanen Ideen ihren freien Lauf, machte es mir Spaß und der Flow stellte sich wieder ein. Ich galoppierte durch meine Geschichte wie ein Fohlen auf einer bunten Blumenwiese.

Gerade diese Umwege führten mich zu Lösungen, die ich mir auf dem Reißbrett nie hätte ausdenken können. Warum? Weil ich zu etwa 70 % Discovery Writerin bin und nur die Meilensteine und großen Schlüsselszenen zur Orientierung brauche.

Was bringt es dir, wenn man dir vorgibt, dass du unbedingt plotten musst oder auf keinen Fall plotten darfst?

  • Du bist, wie du bist, es ist deine Kreativität.
  • Nimm dir die Freiheiten, die du brauchst und setze dir die Leitplanken, die du benötigst.
  • Pfeif auf die Besserwisser und experimentiere. Finde deinen eigenen Weg heraus.

Schreiben soll dich mitsamt deiner Leidenschaft hinreißen und darf nicht zur Qual werden. Dazu ist das Abenteuer zu aufregend.

Lass das Schreiben unbedingt laufen

Und schon sind wir in der nächsten Phase. Beim Schreiben geht es, große Überraschung, ums Schreiben. Und das ist ein kreativer Prozess. Eine Binsenweisheit? Sollte man meinen. Hier schlägt nämlich gerne der Perfektionismus zur denkbar ungünstigsten Stunde zu und befördert dich früher oder später in die Schreibblockade.

Beim Schreiben treibe deine Handlung voran, verbünde dich mit deinen Figuren und lerne sie von Tag zu Tag besser kennen. Sonst nichts.

Wenn du den kreativen Prozess mit dem analytischen vermischst, kennt sich dein Gehirn nämlich nicht mehr aus. Und wenn es sich nicht auskennt, ist es überfordert, das Schreiben macht ihm keinen Spaß mehr, im schlimmsten Fall streikt es.

Künstler, und wir Autorinnen sind Künstler, sind in dieser Beziehung kleine Kinder. Wir wollen spielen. Oder hast du als Vierjährige im Kindergarten jede Aussage in der Puppenstube sofort nachgebessert? Überlegt, ob du als Löwe unter dem Tisch jetzt im richtigen Tonfall brüllst und bei deinen Immobilienprojekten in der Bauecke erst einmal die Statik berechnet?

Schreib, als gäbe es kein Morgen. Keine Lektoren, keine Kritiker, nur deine Figuren. Spiele, was das Zeug hält.

Jetzt erst schlägt die Stunde für deinen Perfektionisten

Ich halte nichts vom Perfektionismus-Bashing. Wer meint, er brauche keine Überarbeitungen, lügt. Oder er legt seine Latte sehr, sehr niedrig und begnügt sich mit einem Ergebnis, das weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Wer nicht überarbeitet, schöpft sein Potenzial nicht einmal annähernd aus. Ja, Überarbeiten kostet Zeit. Aber es kann genauso viel Spaß machen. Für mich persönlich ist es sogar meine Lieblingsphase.

Dein innerer Kritiker ist unerlässlich für einen hervorragenden Roman, aber du musst ihn zum richtigen Zeitpunkt von der Leine lassen. Beim Schreiben hast du deinen Marmorblock geschaffen, beim Überarbeiten meißelst und feilst du die Feinheiten heraus. Du vertiefst die Emotionen, spitzt die Dialoge zu und verdichtest die Atmosphäre. Das Schreiben bringt dir die Geschichte, das Überarbeiten deine Fans.

Um veröffentlichen zu können, brauchst du ein Buch

Der künstlerische Teil endet an dieser Stelle, der Rest ist Sache des Buchmarketings. Agenten, Verlage, Selfpublishing, dir stehen unterschiedliche Möglichkeiten offen, über die wir gerne sprechen können, aber nicht am Anfang. Erst einmal brauchst du ein Buch, das du anbieten kannst, und das will so gut geschrieben werden, wie du es zum jetzigen Zeitpunkt schaffst.

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Ich zeige dir, wie du ein gutes Buch schreibst.

Ich begleite dich durch den Schreibprozess.

Bis du ein Manuskript in den Händen hältst, das du voller Stolz und mit gutem Gewissen herzeigen kannst.

Don’t tell – Make them feel!

Deine Barbara

Ein fesselndes Buch zu schreiben, ist weder Raketenwissenschaft noch Hexenwerk. Es folgt Prinzipien, die auch du lernen kannst. Gepaart mit einer großen Portion Leidenschaft.